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Geschichte und Tradition

Ein Stück Heimat - Gasthof "Sonne"/Färber *

Die Besitzer dieser alten "Wirtstaverne" sind laut Aufzeichnungen bis ins 15. Jhdt. zurück bekannt. Es wird vermutet, dass dieses Haus der zweite Meierhof der Kirche war, bewirtschaftet durch die Familie Ruepp, die bereits 1456 einen Bürgermeister stellte. Natürlich war es damals noch kein Wirtshaus.

1744 wurde es als "Friedlsche Wirtstaferne" bezeichnet und mit 2900 Gulden bewertet. Die Besitzer dieser "Taferne", Andrä Valentin von Dinzel und dessen Gattin Maria Theresia von Dietrich, "geben diese an Bürger, Gastgeb und Mesner Josef Walch, dafür erhält Frau Dinzel Dietrich das Haus negst beim Franciser Brunnen" (Franziskusbrunnen in der Ballgasse). 1814 befindet sich das Haus im Besitz von Josef Strele, und im Brandjahr 1822 gehörte es Johann Georg Strele sen.
Die Brandruine ist durch Einheirat an die Färberfamilie Alois Schweighofer übergegangen, die dann das Gasthaus über 100 Jahre in ihrem Besitz hatte. Aus dieser Ruine neben der Johanneskirche gestaltete Alois Schweighofer nicht nur das Gasthaus "zur Sonne", sondern errichtete im Erdgeschoss auch eine selbstständige Tuchfärberei und eine große Landwirtschaft.

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Nach dem Tod von Alois Schweighofer im Jahre 1887 übernahm sein Sohn August mit seiner Frau Regina, geb. Plattner, den großen Besitz. August Schweighofer vergrößerte den Besitz durch eine Branntweinbrennerei und einen Weinhandel sowie durch die Gestaltung eines prachtvollen Blumen- und Baumgartens. Adolf Pichler bezeichnete diesen herrlichen Garten als "ein Stück Südfrankreich in Tirol". 

Alois Schweighofer, Sohn des Vorgenannten, übernahm das Anwesen im Jahre 1893 als junger Gastwirt. Alois ließ die Tuchfärberei und die Landwirtschaft auf, der Färberkeller wurde als "Trinkstube" und Gassenschank eingerichtet. Von 1909 - 1913 war Schweighofer Bürgermeister der Stadt Imst.

Nach seinem frühen Tod 1937 übernahm die Führung dieses beliebten und weitum bekannten Weinhauses seine Witwe Anna Schweighofer, geb. Lorandini. In den fünfziger Jahren heiratete Frau Schweighofer ihren zweiten Mann, den Landesgerichtsrat in Ruhe Julius Wallpach von Schwanenfeld. In dieser Zeit wurde das Haus noch weiter modernisiert und zu einer beliebten Gastwirtschaft umgestaltet. Das äußere Erscheinungsbild und die gemütliche Atmosphäre der Gasträume wurden jedoch weitgehend erhalten. Den guten Ruf und die Stammgäste durch freundliche Gastlichkeit zu erhalten, stand immer an erster Stelle.
*Text aus "Gastliches Imst" 1995

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